Satz mit X …

… des war nix, oder: Warum ich so meine Probleme mit Rangefinder- und Sucherkameras habe.

Die kleine Olympus XA2 ist ja mein treuer Begleiter für jeden Tag, passt bequem in die Jackentasche und ist immer zur Stelle, wenns mal schnell und unkompliziert gehen muss. Mein persönliches Problem ist nur: Ich guck durch den (recht kleinen) Sucher und vergesse zu oft, auch auf die Framelines zu achten. Eigentlich fast immer.

Für jede Digitalkamera gilt ja das Prinzip „what you see is what you get“. So auch bei analogen SLR-Kameras, wie meine heißgeliebte Minolta XD7: Das, was ich vom Motiv im Sucher sehe, wird später auch auf dem Negativ sein. Bei Rangefindern bzw. Sucherkameras ist das jedoch geringfügig anders – da gibt es einen kleinen Rahmen im Sucherbild der zeigt, welcher Ausschnitt später auf dem Foto zu sehen sein wird.

Da nehme ich’s leider nicht allzu genau damit, und das resultiert dann in etwas unglücklichen Bildkompositionen. Hier fehlt ’ne Ecke, da ist dafür etwas zuviel. Einiges kann man durch nachträgliches Beschneiden des Bildausschnittes noch hinmogeln, aber eigentlich mag ich das ja nicht. Naja, sei’s drum – bei dem aktuellen Film aus der Olympus hab ich beim Entwickeln irgendwie auch mit dem Netzmittelbad gespart, was mit heftigen Schlieren nach dem Trocknen geahndet wurde. Drei Bilder habe ich halbwegs gerettet, der Rest war für die Tonne.

Viewfinder

 

observer-2

 

stripshow-2

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.